Archiv für den Monat: Februar 2012

WS11/12 IT-Management

Heute früh stand die letzte Prüfung für den ersten Prüfungszeitraum im Kalender. IT-Management. Die Prüfung bestand zu 75% aus Multiple Choice Fragen und hätte leicht mit einer ITIL-Zertifizierung verwechselt werden können 😉
Wie auch schon in der Vorlesung öfters bemerkt, ist hier auswendig lernen eher fehl am Platz. Zum einen sollte der Service Lifecycle von ITIL verinnerlicht worden sein und zum anderen sollten die einzelnen Prozesse, deren Funktion und deren Abhängigkeiten zu anderen Prozessen bekannt sein, ist dies gegeben, so ist die Klausur machbar. Aber wie das so ist, so haben Multiple Choice Fragen natürlich ihre Tücken, sobald nicht alle Kreuze korrekt gesetzt sind wird die Antwort als Falsch und somit mit 0 Punkten bewertet. Es gab so einige Fragen, wo man doch ein wenig am Rätseln war. z.B. der Ablauf eines Incidents. Gehört die Initialdiagnose vor Kategorisierung und Priorisierung oder umgekehrt? Nach meinem Verständnis davor, wie soll sonst Kategorisiert werden? 😉
Wie dem auch sei, ist es wichtig die einzelnen Prozesse und Abhängigkeiten von ITIL verstanden zu haben. Außerdem sollten folgende Prozesse und Begriffe bekannt sein:
•    Demingkreis (PDCA)
•    7 Step Improvement Process (und die Einordnung im PDCA)
•    Incident Management, Analyse und Ablauf
•    7Rs des Request for Change
•    Einordnung der Prozesse im Service Lifecycle
Zusammenfassend gibt es eigentlich nur eines zu sagen, wurde ITIL verstanden, hat man keine Schwierigkeiten mit der Klausur. Zeit ist ausreichend vorhanden. Was außerdem nicht schadet, ist vor der Klausur noch einmal die Übungsaufgaben der einzelnen Vorlesungen durchzugehen. Also Anwesenheit bei den Übungen hilft durchaus für das Verständnis und zahlt sich in der Klausur anhand einer bekannten Aufgabe aus 😉

WS11/12 Einführung Wirtschaftsinformatik

Heute stand die Klausur Einführung Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Buck-Emden auf dem Plan. Die Klausur bestand aus mehreren Teilen, die durchaus alle Themenbereiche der Vorlesungen abgedeckt hatten. In den zwei Stunden waren 100 Punkte erreichbar. Ich hab mir vorher anhand der Folien ein Skript erstellt und konnte aus diesem ganz gut lernen. Da Definitionen sehr gefragt waren, habe ich mir, die meiner Meinung nach, wichtigsten gesondert auf Karteikarten geschrieben und hatte die auch parat. Der Einstieg in die Klausur begann mit Fragen zum Gegenstandsbereich der WINF bzw. der BWL. Danach folgten Fragen zu Offenen und geschlossenen Systemen und deren Definition. Ebenfalls war ein kleiner Anteil Multiple Choice, wobei sich einer auf den Geschäftsprozess bezog. Die von Neumann Architektur war sehr gefragt, dazu war eine umfangreiche Aufgabe enthalten, inkl. kleinem Defintionsanteil und Abfrage der Paralell Architektur. Ebenso war eine Umrechenaufgabe von Dezimahl in Oktal und eine EBCDIC Aufgabe drin, beide sehr Punktstark. Einige Folien aus der Vorlesung waren ebenfalls enthalten, diese musste man um die fehlenden Anteile ergänzen. Ich denke, wenn man sich die Folien anschaut, dann findet man sehr schnell welche Grafiken hier sehr gefragt waren. Das ERP-System war hingegen eher schwach vertreten, dabei hatte ich damit fest gerechnet. Allerdings wurde nach APS gefragt. Alles in allem war die Stoffmenge sehr groß und leider wurde sehr viel Wert auf Korrekte Definitionen gelegt. Trotz alle dem war auch diese Klausur machbar. Mal schauen, was die Note am Ende hergibt.

WS11/12 Statistik/Graphentheorie

Am Montag stand nun die Drittsemester Klausur Statistik und Graphentheorie an. Vom Umfang her war sie ziemlich groß und in der Zeit kaum zu schaffen, jedenfalls ging mir dies so. Vom Themenumfang kamen in Graphentheorie Minimalgerüst, leider zwei Beweise, Flussnetzwerke und Färbungen ran. Die beiden Beweise waren dabei die Herausforderungen in diesem Teil. Es gab eine Aufgabe, die war leider nicht sofort verständlich, es sollte ein K5 planar gezeichnet werden, was ja eigentlich nicht möglich ist. Hier war zunächst eine Umformung gefordert.

Der Statistikteil war sehr umfangreich, zum Themengebiet gehörten Normalverteilung, Exponentialverteilung, Possionverteilung, Bedingte Wahrscheinlichkeiten und Systeme. Wenn man alle Aufgaben, die bereits durch Übungen abgedeckt waren, verstanden und schnell rechnen konnte, war die Klausur kein Problem. Allerdings hab ich noch meine Schwierigkeiten mit der ein oder anderen Aufgabe gehabt, von daher bin ich mal gespannt, wie es letztendlich wirklich ausgegangen ist. Mein Gefühl ist derzeit nicht so gut.

Trotz alledem lässt sich sagen, dass beide Teile durchaus fair waren, nur die Zeit ein wenig knapp bemessen. Mit den zur Verfügung stehenden Übungsaufgaben konnte man sich gut auf die Klausur vorbereiten. Je nachdem, wie stark einem Mathe liegt, sollte man allerdings genug Zeit einplanen um alle Themen gerechnet und verstanden zu haben.