Archiv für den Monat: Juni 2013

BPM Roadshow 2013 Camunda vs Oracle

Am heutigen Tag durfte ich einer Einladung, zur BPM Roadshow 2013 von Opitz Consulting, nachkommen und freute mich auf eine informative Veranstaltung.

Interessant wurde die Veranstaltung durch den Vergleich zweier BPM Suiten, die auf dem Workshop vom jeweiligen Hersteller vorgestellt wurde. Zum einen die Open Source Lösung von Camunda aus Berlin und zum anderen die BPM Suite von Oracle. Also ein nicht ganz alltäglicher Vergleich, der auf ganzer Linie überzeugen konnte.

BPM Roadshow 2013

Doch bevor die beiden Kontrahenten loslegen konnten, wurde zunächst ein Ausblick auf die zukünftigen Trends von BPM gelegt, der sehr informativ war.

Im ersten Teil stellte Jakob Freund von Camunda die eigene Camunda BPM Suite vor. Diese Vorstellung nutzte er, um die Vorteile der Open Source Lösung aufzuzeigen und durch welche Features sich die Lösung von Camunda auszeichnet und wie es eigentlich dazu kam, eine eigene BPM Suite zu entwickeln. Der Fokus von Camunda liegt auf eine quelloffene, Plattformunabhängige Lösung die in Java implementiert ist. Die Wahl der Datenbank (z.B. MSSQL, MySQL, Oracle, etc.) und der Engine (JBoss, Glasfish, etc.)  ist völlig frei und kann den jeweiligen, individuellen Voraussetzungen angepasst werden. Camunda fokussiert sich rein auf die BPM Sicht und sieht darin auch die Kernkompetenz ihrer Lösung. Prozessanpassungen und Erweiterungen lassen sich durch Java realisieren. Wer sich von der Suite überzeugen möchte, kann sich die Community Edition frei herunterladen und ausprobieren.

BPM Roadshow 2013 Kurzvorstellung Camunda BPM Suite

BPM Roadshow 2013 Kurzvorstellung Camunda BPM Suite

Die BPM Suite von Oracle stellt sicherlich ein Schwergewicht unter den BPM Suites dar. Die lange Entwicklungszeit und die jährlichen Erweiterungen führten zu einer modularen, umfangreichen BPM Suite, die an die Installation und Einrichtung einige Anforderungen stellt. Durch das Modulare Konzept können, bei Bedarf, weitere Module freigeschaltet werden, die bisher nicht notwendig waren. Den Fachabteilungen steht ein Webinterface zur Modellierung ihrer Anforderungen zu Verfügung, während die IT-Abteilung andere Werkzeuge nutzen kann und ebenfalls über Java weitere Anforderungen umsetzen kann. Die BPM Suite von Oracle lässt sich ebenfalls als Virtual Box Appliance vollständig vorkonfiguriert herunterladen. Eine umfangreiche Anleitung für die ersten Schritte mit derAppliance ist ebenfalls vorhanden. Abgerundet wurde das ganze durch einen Vortrag zu Adaptive Case Management.

Für mich war es ein gelungener Einblick in zwei unterschiedliche BPM Suiten und deren Ansätze. Die Veranstaltung empfand ich als sehr informativ und gelungen. Die Pausen waren eine gute Gelegenheit zum Gedanken- und Ideenaustausch.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Opitz Consulting für die Einladung bedanken und hoffe auf weitere, informative Workshops zum Themengebiet ACM und BPM.

Projektmanagement Workshop

An unserer Hochschule werden ja häufig kostenlose Workshops angeboten. Diesmal wurde ein Workshop zum Projektmanagement angeboten, an dem ich teilnehmen durfte.

Der Workshop wurde von der Firma Brunel angeboten, die Personaldienstleistungen im Bereich von Projekten anbieten. Der Workshop selbst wurde von Florian Gayk, einem erfahrenen Projektconsultant durchgeführt.

Das Tagesseminar gliederte sich in in zwei Blöcke die sich jeweils in ein Theorie und Praktischen Anteil gliederten. In der Theorie wurden die grundlegenden Eigenschaften eines Projekts dargestellt und welche Hilfsmittel geeignet sind. Diese Inhalte konnten im Praktischen Anteil angewandt werden und wurden anschließend gemeinsam besprochen und bewertet.

Aus meiner Sicht war der Workshop sehr gut um die einzelnen Projektanforderungen, aus Sicht eines Consultants, noch einmal in Erinnerung zu rufen und zu vertiefen. Die Inhalte wurden mit der praktischen Erfahrung sehr gut vermittelt.

Die Organisation im Vorfeld des Workshops war ebenfalls sehr gelungen. Zum Abschluss gab es noch ein Teilnehmerzertifikat. Aus meiner Sicht, bleibt zu hoffen, das solche Workshops in Zukunft häufiger angeboten werden 😉

Curriculum Wechsel und deren Auswirkungen BIS

Mit dem Wintersemester 2012 wurde an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in den Studiengängen BCS (Informatik) und BIS (Wirtschaftsinformatik) ein neues Curriculum eingeführt. Für alle Komilitonen die ihr Studium vor dem WS2012 aufgenommen haben, wurde folgende Regelung in der neu gestalteten Prüfungsordnung (St. Augustin 30.11.2012 lfd. Nr. 25/2012) festgelegt: „(14) § 33 Abs. 2 erhält folgende Fassung: „Es wird gewährleistet, dass Studierende, die das Studium vor dem Wintersemester 2012 aufgenommen haben, ihr Studium innerhalb der  doppelten  Regelstudienzeit  nach  dem  zu  diesem  Zeitpunkt  der  Einschreibung geltenden Studienverlaufsplanabschließen können. Wird eine oder ein Studierender in ein höheres  Fachsemester  eingeschrieben,  gilt  der  ihr  oder  ihm  zugeordnete Studienverlaufsplan.

Nun könnte man davon ausgehen, dass sich für Studierende die nach dem Curriculum 2009 studieren, nichts geändert hat. Dies ist aber nur zum Teil richtig. Sofern Ihr alle eurer Klausuren bestanden habt und euch in Regelstudienzeit befindet trifft dies auch zu.

Habt ihr allerdings noch Klausuren aus den vorherigen Semestern offen, in denen die Fächer nach dem neuen Curriculum angeboten werden und deren Inhalte sich geändert haben (KLR, FuI, BWL I, etc.) ist es zwingend notwendig sich mit Frau Schneider in Verbindung zu setzen. Hier wird individuell geklärt, welche Klausur ihr mitschreibt (nach altem oder neuem Curriculum) und ob ggf. ein Wechsel des Curriculums für euch in Frage kommt.

Bei den geänderten Fächern finden die Vorlesung nur noch nach neuem Curriculum statt. Wenn ihr Klausuren aus dem vorherigen Semestern, nach altem Curriculum schreiben wollt, werden die dazugehörigen Vorlesungen nicht mehr angeboten. Um den Stoff dennoch aufzuarbeiten ist ein Mix aus Besuch der neuen Vorlesungen und selbstständiges aneignen der Unterlagen aus Moodle notwendig.

Aus meiner Sicht kann ich den Wechsel des Curriculums nicht nachvollziehen. Ich finde es zwar sinnvoll, dass Algebra nun mit in das erste Semester gerückt ist und somit eines der schwersten Fächer direkt am Anfang abgefrühstückt wird. Warum allerdings der Matheanteil, um ein weiteres Fach erhöht wurde und gleichzeitig der BWL-Anteil, durch die Zusammenlegung von „Kosten-, Leistungsrechnung und Controlling“ und „Finanzierung und Investition“, zu einem Fach weiter reduziert wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar und bedeutet ein Schritt in die falsche Richtung.