Kategorie-Archiv: 4. Semester

Software Engineering II Abschluss

Mir ist aufgefallen, dass ich zu unserer SE2-Vorlesung kein Fazit gezogen habe. Dabei ist das mit Beginn des Sommersemesters und der neuen SE2-Vorlesung sicherlich Interessant.

SE2-Vorlesung

SE2-Vorlesung

Die Vorlesung und das Projekt waren sehr gelungen, um einen Einblick in den komplexen Ablauf der Software Entwicklung zu bekommen und die vielen Facetten und Meilensteine kennenzulernen. Am Anfang der Vorlesung wurden die Basics im Bereich HTML5 und Javascript vermittelt. Mit Beginn der Vorlesung wurden die einzelnen Gruppen (Projektmanagement, Frontend, Backend, Datenbank, Dokumentation und Testing) festgelegt, die Softwareanforderung gestellt und die User Storys entwickelt. Aus den User Storys wurden das Product Backlog und die einzelnen Sprints entwickelt.

Die Aufgaben für die einzelnen Projektbereiche wurden in den wöchentlichen Meetings (Übungen) festgelegt und als Sprint definiert. Die Bereichsaufgaben sind in den Sprints niedergelegt und auf der Seite Mensaprojekt.de einzusehen.

In den letzten Wochen wurden die wesentlichen Funktionen der Software realisiert und es waren einige Entscheidungen im Bereich der Schnittstellen und Logik notwendig. Die zu treffenden Entscheidungen waren stets eine Herausforderung, weil die unterschiedlichen Bereiche sehr gut koordiniert werden mussten und viele Kompromisse erforderlich waren, um die geforderten Funktionalitäten zu ermöglichen.

SE2 Abschlussvorlesung

Kurz vor Ende des Semesters wurde von jedem Projektteam, in einer Zwischenpräsentation, die bisher erarbeitete Lösung vorgestellt und ein Ausblick gewährt welche Anforderungen bis zum Ende der Vorlesung noch umgesetzt werden sollen. Zwischen der Zwischen- und Endpräsentation lagen leider nur zwei Wochen Zeit, so dass wir uns auf wenige, zentrale Anforderungen konzentrieren mussten.

Während der Abschlussvorlesung wurde von jedem Team die endgültig, entwickelte Softwarelösung vorgestellt. Die Abschlussarbeiten waren allesamt sehr gut gelungen, intuitiv bedienbar und mit einer modernen UI versehen. Interessant waren die unterschiedlichen Schwerpunkte, die von den einzelnen Teams während der Entwicklung gesetzt wurden. Die Vorlesung Software Engineering II war eine der spannendsten Vorlesung des 4. Semesters.

Die notwendigen Voraussetzungen und die einzelnen Gruppenbereiche habe ich bereits im Zwischenfazit vorgestellt. Zu den einzelnen Iterationen ist unsere Teamseite Mensaprojekt.de sicherlich ein guter Anlaufpunkt.

Klausur Software Engineering II

Am heutigen Montag fand die Klausur Software Engineering II statt. Das umfangreiche Mensaprojekt, welches wir im Rahmen der Vorlesung, erstellt haben, findet in der Note leider nur zu 40% Berücksichtigung. 60% entfallen auf die Klausur. Diese beinhaltet alle vorgestellten Themen der Vorlesung, die während des Projekts benötigt wurden.

Insgesamt ist die Klausur fair gestellt und setzt einige Schwerpunkte, die ich hier festhalten möchte:

  • Vorteile und Aufbau der 3-Schichten-Architektur
  • Unterschiede Javascript im Vergleich zu Java
  • REST und die dazugehörigen Request-Methoden
  • Möglichkeiten mit DOM (Document Object Model)
  • Kenntnisse vom O/R-Mismatch und Umsetzen von Klassenhierarchien auf Tabellenstrukturen
  • Hibernate
  • Umfangreiche Kenntnisse zu VCS und den svn-Befehlen
  • User Stories und Tasks
  • Agile Softwareentwicklung
  • Scrum-Prozess (Product Backlog, Scrum Master, Entwicklungsteam, etc.)
  • Agiles Manifest
  • Verwendung und Zugriff mit jQuery
  • Same Origin Policy und Aushebelmöglichkeiten
  • Antipattern

Die Themen sehen sehr Umfangreich aus, werden aber alle während des Projekts benötigt. Außerdem sind viele Themen bereits aus SEI bekannt. Die Theorie ist schnell erlernt, die Praktischen Aufgaben sollten vorher eingehend geübt werden um in der Klausur keine Probleme mit den Quellcodes zu bekommen und die Auswirkungen zu erkennen.

Wie ich bereits dem Lehrplan entnehmen konnte, ist Herr Dr. Großkreutz nicht mehr teil des Dozententeams, seine Aufgabe wird nun von Herr Dr. Daniel Stein übernommen. Herr Ketterl und Herr Wunderlich sind hingegen weiterhin Teil des Teams. Wünsche euch viel Spaß und Erfolg für das, sicherlich, Interessante SEII-Projekt.

Klausur Informationsmanagement

Heute fand die Klausur Informationsmanagement im ersten Prüfungszeitraum statt. An dieser Stelle werde ich einen Überblick über die vielfältigen Themen geben und ein Fazit ziehen.

Die Inhalte der Vorlesung Informationsmanagement waren sehr vielfältig, angefangen bei Definitionen über Daten, Informationen und Wissen, verschiedene Wissensmodelle (Münchener Modell, Ba-Konzept), Informations- und Wissensmanagement, bis hin zu Auszeichnungssprachen, wie HTML, CSS, XTML und RDF und abschließend Ontologien und Metadatenmanagement. All diese Themengebiete wurden abgedeckt und in den Übungen vertieft, wobei in den Übungen meist noch zusätzliche Tools vorgestellt wurden, mit denen eine einfachere Anwendung ermöglicht werden sollte. Die Vorlesungen wurden im Wechsel zwischen Prof. Dr. Hense und Phillip Kroll gehalten.

Zur Klausur bleibt zunächst erstmal festzuhalten, dass diese alle Themengebiete abdeckte und dazu zählen auch die Inhalte der Übung, weswegen ich jedem rate die Übungen zu besuchen und möglichst während des Semester die Musterlösungen zu erarbeiten und ggf. bei den Dozenten einzuholen.

Was leider immer auffällt ist, dass in den Klausuren auch die vorgestellten bzw. genutzten Tools abgefragt werden. Das sind teilweise 6-10 Punkte und die können ziemlich wichtig sein.

Folgende Themen waren in dieser Klausur relevant, ich habe einige, der angebenenen,  Themengebiete mit Quellen verlinkt, die ich für sinnvoll halte und mit denen ich mich auf die Klausur vorbereitet habe. Das ist natürlich nur meine subjektive Meinung 😉

Viele Nützliche Erklärungen und Präsentationen zu Web Technologien findet ihr bei der Uni Weimar.

zusätzliche Inhalte der letzten Klausur

Wie Ihr seht, wurden die Klausurfragen quer aus allen Themengebieten gestellt und es sind viele Variationsmöglichkeiten gegeben, von daher solltet ihr ausreichend Zeit für die Klausurvorbereitung einplanen. Auch unscheinbare Folien gehören zur Klausur 😉

Der Zeitaufwand der in den Vorlesungen für einzelne Themengebiete verwendet wird, passt meiner Einschätzung nicht ganz, zu den Schwerpunkten die anschließend in der Klausur gesetzt werden. Aus diesem Grund ist eine Einschätzung zu relevanten Klausurthemen während des Semesters ziemlich schwer.

Anbei findet ihr noch ein von mir erstellten Fragenkatalog zu Informationsmanagement mit 30 Beispielfragen, die sich an den Übungsaufgaben und am Skript orientieren.

Theorie und Praxis von ERP-Systemen

Das Fach Theorie und Praxis von ERP-Systemen ist dieses Semester auch eines der anspruchsvolleren Fächer. Während wir uns im ersten Drittel mit den allgemeinen Grundlagen zu ERP-Systemen auseinandergesetzt haben und dazu zunächst mit den ERP-Systemen von Microsoft Navision und Comarch Semiramis einen Einstieg gefunden haben, lag der Fokus in den letzten beiden Dritteln stark auf SAP.

Wie bereits erwähnt, ging es in den ersten Vorlesungen um die allgemeinen Grundlagen zu ERP-Systemen. Wie werden diese eingesetzt, welches sind die Kernbereiche von ERP-Systemen und um was für eine Art von Software handelt es sich. Nach der Einführung Wirtschaftsinformatik gehören ERP-Systemen zu den integrierten betrieblichen Standardanwendungen.

Produktions-/planungs- und Steuerungs-Systeme wurden hier ebenfalls betrachtet und die Unterstützung dieser Funktion durch ERP-Systeme. Für die weiteren Vorlesungen wurde erneut der Schematische Betriebliche Anwendungssystem-Aufbau verdeutlicht und die Einordnung des Systems in den verschiedenen Ebenen.

Nachdem wir die Grundlagen abgeschlossen hatten, ging es zum Bereich der Integration von ERP-Systemen. Hier wurden zunächst die beiden Bereiche Ex-ante und Ex-post erklärt und abgegrenzt. Kurzer Überblick über die Installationsmöglichkeiten Zentralsystem vs. Server-/Client-Architektur, Betriebskonzepte (Hosting, ASP & SaaS) und die vorhandenen Datenkategorien in ERP-Systemen.

Von nun an wurden die bereits vermittelten Inhalte stark mit der Vorstellung und der Einführung in SAP gekoppelt. Unser Prof gab uns, im Rahmen der Veranstaltung, die Möglichkeit an einer SAP-Zertifizierung (SAP ERP Foundation) teilzunehmen. Zum einen motivierte es natürlich die Inhalte noch Intensiver zu Lernen und zum anderen war das eine gute Möglichkeit während der Vorlesung noch ein Zertifikat mit nehmen zu können. Für spätere Bewerbungen nie verkehrt und eine tolle Sache das im Rahmen der Vorlesung mit machen zu können.

Die Einführung in SAP begann im wesentlichen mit den Grundlagen, Mandantenkonzept, den schematischen Aufbau von SAP und welche Maßnahmen durch wenn und was mit Customizing und Personalisierung  vorgenommen wird. Dazu kam noch eine Auffrischung im Bereich von Rechnungswesen (Buchführung, Haupt- & Nebenkonten, etc.).

Um diese ganzen Inhalte besser greifbar zu machen, hatten wir nun einige Fallstudien im Bereich der Produktion und Controlling, die wir anhand des IDES-Systems, selbst abarbeiten und umsetzen konnten.

Dadurch wurde ein guter Eindruck vermittelt, wie mächtig SAP ist und welche Möglichkeiten damit eröffnet werden. Allerdings waren es teilweise unüberschaubar und durch die Fallstudien konnte man nur einen sehr begrenzen Einblick erlangen. Zwar Schnitten die Fallstudien alle Bereiche an, aber es reicht bei weitem nicht aus, die Fallstudien zu bearbeiten. Hier ist man selbst gefordert, die Fallstudien evtl. ein zweites Mal zu machen um wirklich zu verstehen, welche Faktoren durch welche Einstellungen beeinflusst werden und wie sich diese auf weitere Konfigurationen auswirken.

Im letzten Teil gab es eine kleine Einführung in die SAP-Programmierung mit ABAP und einen kurzen Überblick über Einführungsprojekte von ERP-Systemen.

Die Zertifizierungsprüfung wurde in der letzten Vorlesungsstunde durchgeführt. Es war eine typische Zertifizierung in der ca. 40 Fragen gestellt wurden. Alles Multiple Choice und jede Frage hatte mehr als eine Korrekte Antwortmöglichkeit, welches ein solides Wissen über SAP voraussetzte um die Prüfung zu bestehen. Zum Bestehen waren 55% korrekte Antworten notwendig. In unserem Kurs nahmen ca. 80% an der Zertifizierung teil und es schafften alle, teilweise knapp, die Zertifizierung. Der Artikel dazu ist hier zu finden.

Klausur Vertiefung BWL I

Zum Ende des 4. Semesters stand die Klausur Vertiefung BWL auf dem Programm. Ich fand das Fach sehr Interessant, da wir sehr viele Themen für die strategische Unternehmensplanung behandelt haben. Zum einen welchen Einfluss Technologie- und Innovationsmanagement auf die Unternehmensentwicklung hat, welche Innovationsarten zu unterscheiden sind, wie diese in in den Markt gebracht werden und welche strategischen Maßnahmen zur Umsetzung und Wahl einer Innovation notwendig sind.

Aus dieser Themenvielfalt wurden für unsere Klausur folgende Themen ausgewählt:

  • Strategische Dreieck (Wettbewerbsvorteil)
  • Bedeutung von Technologie- und Innovationsmanagement
  • Merkmale von Innovationen (Kennen und Beschreiben)
  • Unterscheidung von Prozess- und Produktinnovationen
  • Revolutionäre- und Evolutionäre Innovationen
  • Lebensphase von Technologien (Beschreiben und Portfolioabbildung)
  • Adoptionstheorie
  • Differenzierungs- und Kostensenkungspotentiale durch E-Business
  • Kurzbeschreibung von E-Business-Lösungen in Anlehnung an die Vorträge
  • ausführliche Beschreibung einer E-Business-Lösung (Erfolgsfaktoren, Zielsetzung und Trends)
  • allgemeine Fragen zur Vortragsreihe von externen Dozenten

Die Klausur ist sehr fair gestellt, allerdings sollte der Lernaufwand nicht unterschätzt werden. Es bietet sich an, eine Zusammenfassung zu erstellen und diese zu lernen. Es sind alle Themenbereiche logisch strukturiert und aufgebaut, allerdings werden leicht die einzelnen Bereiche verwechselt oder vermischt. Dies ist nur durch rechtzeitiges lernen zu vermeiden.

Wünsche allen viel Erfolg für die Klausur.

Software Engineering II – Zwischenfazit

Nun sind schon einige Wochen vergangen und langsam nimmt unser Semesterprojekt, im Bereich Software Engineering II, auch Formen an. Nachdem wir die Übungsaufgaben beendet hatten, haben wir unserer Gruppe in 6 Bereiche eingeteilt, jeder Bereich ist für eine spezielle Aufgabe zur Umsetzung des Mensaprojekts vorgesehen, die einzelnen Bereiche stelle ich euch weiter unten vor. Das schwierigste bei solchen Projekten ist zunächst die Kommunikation, da man sich in der Regel nur einmal in der Woche zu den Übungen sieht. Zwischen den Übungen finden die Iterationen aus dem Scrum Prozess statt und somit die Umsetzung der einzelnen Tasks, der einzelnen Gruppen. Die einzelnen Gruppen sind für Ihre Lösung eigenständig zuständig, aber jede Gruppe hat notwendige Schnittstellen und Übergabepunkte zum nächsten Team. Um diese Kommunikation etwas zu verbessern habe ich die Seite Mensaprojekt.de erstellt. Auf dieser Seite sind alle Mitglieder des Projekts registriert und haben Zugriff auf ein eigenes Forum und einen Chat. Außerdem haben wir unsere User Stories auf dieser Seite bereitgestellt und arbeiten nun an der gemeinsamen Umsetzung des Projekts anhand der User Stories. Nun etwas zu den einzelnen Gruppen, die vorhanden sind und welche Tätigkeiten diese ausführen:

Frontend

Das Frontend ist für die Erstellung der Webseite und vordergründig für die Umsetzung der benötigten Eingabe-/Ausgabe-/ und Abfragefelder zuständig. Diese werden in Javascript realisiert und die eingegebenen Werte, wie auch Ausgabeelemente werden über Javascript an eine REST-Schnittstelle übergeben.

REST

Das Team ist für die Implementierung und Umsetzung einer REST-Schnittstelle zuständig und erstellt anhand der Anforderungen an das Mensaprojekt die notwendigen Get, Put, Post und Delete Schnittstellen um eine Kommunikation zwischen Frontend und Backend zu ermöglichen.

Backend

Das Backend ist für die reine Java Implementierung zuständig und setzt die notwendigen Klassen und Pattern mit Eclipse um. Die erstellten Klassen stellen die Schnittstelle zwischen Datenbank und REST bereit.

Datenbank

Das Datenbank Team erstellt die Datenbank, in der die Informationen vom Frontend einfließen. Dazu gehören zum einem die vorhandenen Zutaten, die in der Mensa vorhanden sind und die möglichen Speisen, die durch das Mensapersonal erstellt werden. Die Ergebnisse werden in der Datenbank eingetragen. Die Datenbank wird dabei mit Hilfe von Hibernate erstellt, welches über Java die notwendigen Tabellen und Spalten in der Datenbank eigenständig erzeugt.

Tests

Zu dem ganzen Projekt gehört natürlich ein Testteam, welches die umgesetzten Funktionalitäten der vorgenannten Teams auf Funktionalität testet und Ergebnisse und mögliche Fehler notiert. Dabei wird z.B. der Java Quellcode mit Hilfe von JUnit getestet.

Dokumentation & Schnittstellen

Dieses Team ist für die Dokumentation des gesamten Projektes zuständig. Es dokumentiert sowohl den kontinuierlichen Projektfortschritt und nimmt die erstellten Tasks während unseres Scrum Meetings auf. Danach dokumentiert es die Umsetzung und den Fortschritt der Funktionalität der einzelnen Bereiche und des gesamten Projekts. Außerdem ist es für einheitliche Schnittstellen zuständig, damit jeder Bereich weiß, welche Schnittstellen vorhanden sind und wie über diese mit den anderen Funktionalitäten kommuniziert wird.

Projektleitung

Die Projektleitung ist für die Gesamt Koordination der einzelnen Bereiche zuständig. Es wählt bei jedem Scrum Meeting die umzusetzende User Story aus und erstellt daraus die notwendigen Tasks für die einzelnen Bereiche. Dabei ist die Motivation, Koordination und Steuerung der einzelnen Bereiche ebenso zentrale Aufgabe, wie sich kontinuierlich über den Projektfortschritt zu informieren und frühzeitig möglicher Fehler zu erkennen.

Wie Ihr an den Kurzbeschreibungen sehen könnt, bietet jeder Bereich seine eigene Herausforderung und damit wird das Projekt auch sehr spannend. Außerdem ist jeder von jedem abhängig, da dass ganze Projekt nur über die Teamleistung funktionieren kann, da jeder Bereich zur Erstellung und Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Software notwendig ist.

Im folgenden Liste ich auf, mit welchen Technologien man sich bereits im Vorfeld beschäftigen sollte:

Frontend:

  • HTML & CSS
  • DOM
  • Javascript
  • XMLHttpRequest
  • Ajax

 

Webserver:

  • RESTful Webservices (Get, Put, Post & Delete)
  • XMLHttpRequest
  • JAX-RS und Jersey

 

Backend:

  • gute Kenntnisse in Java
  • Entwicklung der benötigten Java Klassen, Methoden, Umsetzung von Patterns, etc

 

Datenbank:

  • Java
  • Hibernate

 

Testing:

  • Umsetzung und Testen aller Funktionalitäten
  • Robustheit der Java Klassen durch JUnit nachweisen

 

Dokumentation & Schnittstellen:

  • Lasten- und Pflichtenheft
  • Technische & Schnittstellen Dokumentation
  • Erstellung von Namenskonzepten

 

Projektmanagement:

  • Verständnis zu allen eingesetzten Techniken
  • Scrum Prozess
  • Userstories und daraus Tasks ableiten
  • Vorstellungsvermögen
  • Projektumsetzung
  • Schaffen von Kommunikationsmöglichkeiten (Webpräsenzen, Foren, o.ä.)
  • Motivationsfähigkeit

Wichtig ist, dass diese Anforderungen für dieses Projekt in diesem Semester Gültigkeit haben. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass die grundlegende Verwendung auch in den nächsten 2 -3 Semestern Anwendung findet. Dies liegt daran, dass sich die Software Entwicklung ins Web verschiebt und dadurch die Bedeutung von Webbasierten Anwendungen immer mehr zunimmt.

 

 

Unternehmensplanspiel

Nach dem alten Curriculum steht im 4 .Semester das Pflichtfach Unternehmensplanspiel auf dem Programm, nach dem neuen Curriculum folgt dies nun bereits im 3. Semester.  Dieses Fach setzt Anwesenheitspflicht und aktive Teilnahme voraus und verzichtet im Gegenzug auf eine Klausur.

Zu Beginn des Semesters werden die Kommilitonen in zufällige Gruppen von 4-5 Personen eingeteilt, die zufällige Einteilung ist beabsichtigt, um das ganze näher an der Realität auszurichten. Die Aufgabe besteht darin die Nachfolge eines Unternehmensvorstands anzutreten und das Unternehmen erfolgreich zu managen. Das Unternehmen produziert Kopierer. Alle Gruppen starten mit den gleichen Voraussetzungen (Kreditbelastung, Eigenkapital, Maschinenpark, Personal, etc.). Ein kurzer Überblick über die Unternehmensgesamtsituation und die Betrachtung des Marktreports sind Pflicht.

Nachdem diese Aufgaben erledigt sind, geht es an die Unternehmensstrategie. Eine der ersten und wichtigsten Fragen, ist die Frage der Preispolitik. Dabei sollte die Entscheidung zugunsten einer Strategie eindeutig fallen Hoch- oder Niedrigpreisstrategie, der Mittelweg setzt euch eher zwischen die Stühle. Diese Entscheidung ist im späteren Verlauf nur schwer zu ändern, weswegen ihr euch zu Beginn entscheiden solltet. Allerdings wird die richtige Wahl dadurch erschwert, dass nicht bekannt ist, welche Strategien die anderen Gruppen wählen. Wenn z.B. alle Gruppen die Hochpreisstrategie wählen, ist das sicherlich Interessant, aber kaum hilfreich :-)

Zunächst seid ihr für eure Absatzmöglichkeiten selbst verantwortlich, allerdings ist das Endergebnis natürlich davon abhängig, wie die anderen Unternehmen agieren. Daher ist auch ein bisschen Glück gefragt, um die richtige Strategie zu wählen. Zwei Dinge die die Erfolgswahrscheinlichkeiten erhöhen: Effiziente Planung und konsistente Einhaltung der gewählten Preisstrategie.

Ihr habt die Möglichkeit zu jedem Periodenbeginn eine Marktanalyse zu kaufen, wozu Dringend geraten ist, da ihr nur auf dieser sinnvolle Entscheidungen treffen könnt und seht, ob das Wirtschaftswachstum zunimmt oder eine Rezession droht. Die Angaben können sich direkt auf euren Absatz auswirken oder erst mit Verzögerung.

Die Herausforderung ist die korrekte Planung und Gestaltung des Marketing-Mix, dazu solltet ihr euch evtl. bereits im Vorfeld ein Excel-Sheet (Beispiel eines Excel-Sheets) erstellen, mit dem ihr die Planzahlen und deren Auswirkungen automatisiert auswerten könnt. Folgende Faktoren beeinflusst ihr mit eurer Planung:

  • Anzahl der zu produzierenden Produkteinheiten
    • Korrekte Berechnung der Maschinenauslastung (Instandhaltung berücksichtigen) und des Personalbedarfs (Krankenstand berücksichtigen)
  • Ausgaben für Forschung & Entwicklung
    • Erhöhte Mitarbeiteranzahl führt zu höheren Technologieindex
  • Preispolitik
    • Hochpreisstrategie wenige Produzierte Einheiten, dafür erhöhte Qualität der Indizes oder umgekehrt.
  • Kommunikationspolitik
    • Werbung (wirkt sich direkt auf den Absatz aus)
    • Corporate Identity (wirkt sich mit Verzögerung aus)
    • Unternehmensimage (wichtig für Aktionäre und den späteren Aktienwert)
  • Distributionspolitik
    • Anzahl der Vertriebsmitarbeiter (wirkt sich direkt aus)

An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass die ganze Planung abhängig vom Agieren der anderen Gruppen ist.

Was sollte auf jeden Fall vermieden werden:

  • Falsche Maschinenauslastung
  • Zu wenig Produktionspersonal (Überstunden führen zu Mehrkosten von 2,5M€)
  • Nicht verkaufte Geräte benötigen Lagerplatz und das Kostet (pro 1000Stück/0,1M€)

Durch Steuerung der Produktionsstraßen, des Personaleinsatz, des Einkaufs und der Entwicklung soll sich das Unternehmen im Hochpreissegment von den anderen Unternehmen, durch Erhöhung des Umwelt- und Technologieindex differenzieren oder bei der Niedrigpreisstrategie durch gezielte Kosteneinsparungen einen attraktiven Produktpreis gewährleisten.

Die ersten zwei Vorlesungen dienen als Testversuche, um ein wenig zu experimentieren.

Abgeschlossen wird das Unternehmensplanspiel im Rahmen einer Präsentationsrunde, zu der die Gruppen Ihre Ergebnisse veröffentlichen und ein eigenes Fazit ziehen. Hier habe ich ein sehr gutes Beispiel für eine Abschlusspräsentation gefunden.

Hier noch ergänzend unsere Abschlusspräsentation.

An dieser Stelle wünsche ich euch viel Erfolg und hoffe, ich konnte euch ein paar Hilfestellungen geben.

Das Spiel basiert auf der Software TOPSIM General Management II von Tata Interactive.

Software Engineering II

Nachdem das Semester nun bereits drei Wochen alt ist, wird es mal Zeit ein paar Zeilen zu den einzelnen Fächern zu schreiben. Mittwoch fand die dritte Vorlesung zu Software Engineering II statt. Dies mal ist die Vorlesung sehr praxisorientiert und wir sind dabei die erlernten Java Inhalte zunächst in einzelne Übungsaufgaben einfliessen zu lassen. Dabei geht um die Erstellung und Verwaltung von Webservices mit Java, Javascript/HTML und die REST-Schnittstellen.

In den ersten Wochen werden wir einige Übungsaufgaben durcharbeiten um in den genannten Techniken fit für ein Praxisprojekt zu werden. Ziel ist die Erstellung eines Warenwirtschaftssystems im Ablauf des Scrum Prozesses, den wir aus der letzten Semester in SE I kennengelernt haben. Dazu besteht jede Übungsgruppe aus ca. 16-20 Leuten die danach in der jeweiligen Übungsgruppe das System erstellen. Jeder aus der Gruppe wird dazu eine spezielle Aufgabe zugewiesen. Wie das ganze genau abläuft, werden wir in ca. 2 – 3 Wochen erfahren, wenn das ganze Projekt beginnt.

Derzeit kämpfen wir noch mit, eigentlich, einfachen Dingen wie, Variablen von Java an Javascript übergeben und diese auf der HTML-Seite anzeigen lassen oder z.B. mit einzelnen Firefox Addons wie Firebug und Poster uvm.

Bin gespannt, wie es weitergeht und, ob wir die fehlenden Vorraussetzungen so schnell nachholen können, wie wir hoffen.