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effektiver Pricing Prozess

BWL & Marketing – Pricing Vortrag

Am Montag fand im Rahmen der Veranstaltung „Einführung BWL & Marketing“ ein Pricing Vortrag statt, der von einem McKinsey-Berater gehalten wurde. Der Beitrag vermittelte einen guten Eindruck, wie schwierig es sein kann, bei vielfältigen Produkten einen passenden Preis zu finden, der die Marktsituation aus Mitbewerbersicht, Zahlungsbereitschaft der Kunden und vielen weiteren Faktoren berücksichtigt.

An dieser Stelle habe ich ein kleines Gedankenprotokoll angefertigt, da einige Klausurfragen auf diesem Vortrag basieren werden. Es soll als roter Faden dienen, sollte jemand weitere Details notiert haben, kann er diese gern als Kommentar hinterlassen. Sollten Fehler enthalten sein, bitte ich um Mitteilung 😉

Die notierten Schlagwörter wurden mit Links zu weiterführenden Artikeln hinterlegt.

Pricing Thema (zielt auf Umsatzseite)

Return on Sales (RoS)

  • wie hoch ist das Gewinnpotential bei 5% Erhöhung (
  • Pricing hat einen sehr großen Einfluss auf Gewinnpotential
  • Gewinn: Preis x Menge – Kosten
  • Kosten & Zahlungsbereitschaft gehen weit auseinander (Bsp. Metallic Lackierung eines BMW, Arbeitsaufwand ca. 200€ Zahlungsbereitschaft 1000€ und mehr)
  • Zahlungsbereitschaft an verschiedenen Orten unterschiedlich
    • Cola im Supermarkt, an der Tankstelle, im Flugzeug etc.

Waage

  • um aus der erbrachten Leistung den optimalen Wert zu extrahieren, kann als Beispiel eine Waage dienen, auf der einen Seite steht die Leistungserbringung & auf der anderen Seite die Monetarisierung

3 mögliche Arten der Preisfindung

3 Arten der Bepreisung

3 Arten der Bepreisung

effektiver Pricing Prozess in 4 Schritten

effektiver Pricing Prozess

effektiver Pricing Prozess

  • zusätzlicher Gewinn durch leicht veränderte Produkte
    • bessere Ausnutzung der Preis- Absatzfunktion
  • Preisentwicklung bei Tankstellen
    • Spritpreise liegen morgens höher, wegen Notwendigkeit des Sprits (Handwerker tanken auf Firmenkarte, notwendige Arbeitsfahrt, etc.)

Bundling verbindet Zahlungsbereitschaft

  • Beispiel Mc Donalds Bundling der Einzelprodukte zu einem Menü, Profitmaximierung und bessere Nutzung der Kundenzahlungsbereitschaft
  • mögliche Formen:

Preis-Absatzfunktion

  • benötigt Zahlungsbereitschaft des Kunden
  • Preiselaszität = Menge / Preis
  • unterschiedliche Preiselaszitäten

Bestimmung der Preis-Absatzfunktiong

  1. Expertenschätzung
  2. Kundenbefragung (Direkt, van Westendorp, Coinjoint Measurement)
  3. Marktdaten (Ökonometrie)

Solltet ihr weitere Details haben oder Fehler entdecken, teilt mir das umgehend mit.