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Vertiefung BWL II – Gastbeiträge

Zu Vertiefung BWL II fanden am Donnerstag (12.12.13) noch einige Gastbeiträge statt, deren Themen durchaus relevant für die Klausur sein könnten.

Folgende Trends solltet ihr für die Klausur wissen und benennen können:

Einige Themen habe ich um Links zu detallierten Informationen ergänzt.

Vielen Dank für das einsenden der Informationen.

Klausur Vertiefung BWL II

Die erste Klausur im 1. Prüfungszeitraum nach dem Sommersemester war Vertiefung BWL II. Eine gute Gelegenheit die Strategischen Unternehmensziele nochmals aufzufrischen und zu vertiefen. Die Klausur war fair gestellt und mit der Teilnahme an der letzten Vorlesung zu bestehen, eine gute Note verlangt allerdings schon gründlichere Vorbereitung. Die Themengebiete aus der Klausur möchte ich hier noch mal zusammenfassen. Dabei direkt auch den Hinweis geben, dass mit dem neuem Curriculum „Vertiefung BWL II“ durch „Strategisches E-Business“ ersetzt wurde. Aus den angegebenen Inhalten schließe ich allerdings, dass die Inhalte identisch sind.

Hier mal ein Überblick über die relevanten Themengebiete für diese Klausur:

  • Ebenen der strategischen Planung
  • Gegenstand der strategischen Planungen
  • Strategischer Planungsprozess
    • Einzelne Phasen und zentrale Ziele
  • Marktorientierter-Ansatz
  • Ressourcenbasierter-Ansatz
  • Bildung einer Zielpyramide und Erläutern zwei gegensätzlicher Ziele (Beispiel einer Zielpyramide)
  • Strategische Unternehmensziele
  • Triffinʻschen Koeffizienten
  • Porters Branchenstruktur
  • Marktwachstum-Marktanteil-Portfolio
    • Detaillierte Kenntnisse über Cash-Flow-Situation einzelner Geschäftsfelder, Strategieempfehlungen und E-Business-Einsatz
  • Szenario-Analyse
    • Dazu gehört die PESTEL-Analyse
    • Matrix zur Einordnung der gewählten Indikatoren

Viele weitere Informationen zu Vertiefung BWL II und zur Klausur aus dem WiSe 12/13 sind im Bereich Vertiefung BWL II zu finden.

Euch allen weiterhin viel Erfolg bei den Klausuren.

Klausur Vertiefung BWL II

Am Freitag letzter Woche stand die letzte Klausur für dieses Jahr auf dem Programm, Vertiefung BWL II. Während wir im 4. Semester während der Vorlesung Vertiefung BWL I viele, theoretische Inhalte und Verfahren kennengelernt haben und diese in der anschließenden Klausur abgefragt wurden, stand diesmal die praktische Anwendung der erlernten Verfahren im Fokus. Folgendes waren die Schwerpunkte der Klausur:

Wie anhand der genannten Schwerpunkte zu sehen ist, war die Klausur recht umfangreich. Meiner Meinung nach ist es sehr sinnvoll, während des Semesters alle Vorlesungen zu besuchen. Zum einen sind die Vorlesungen immer sehr Interessant und zum anderen erläutert Prof. Wamser detail- und beispielreich die verschiendenen Techniken und deren Anwendungen. So war mir auch während der Klausur noch einiges aus den Vorlesungen präsent. Trotzdem habe ich einige Sachen aus dem Skript leicht durcheinander gebracht und bin besonders gespannt auf meine Note.

Hier noch einige Interessante Links zu den Themengebieten:

Vertiefung BWL II – Szenarioanalyse

In der letzten Vorlesung von Vertiefung BWL II war das Thema die Szenarioanalyse. Ein sinnvoller Ansatz um sich mit der zukünftigen Marktentwicklungen auseinanderzusetzen und basierend auf den gewählten Indikatoren und den vorraussichtlichen Marktbedingungen die Unternehmensstrategie anzupassen und nach der Szenarioanalyse auszuwählen.

Bei der Szenarioanalyse handelt es sich um einen sehr zeitaufwendigen Prozess, bei dem zunächst Indikatoren für eine mögliche Zukunft ausgewählt werden müssen. Die zu wählenden Indikatoren sollten mit Hilfe der PESTEL-Umweltanalyse ausgewählt werden. Danach werden diese in der Impact-Uncertainty-Matrix nach einer definierten Gewichtung strukturiert dargestellt.

Nach Abschluss dieser Gewichtung werden die Basistrends identifiziert. Diese dienen, wie der Name andeutet, als Basis für alle Szenarioanalysen die auf Grundlage der gewählten Indikatoren durchgeführt werden.Die zu vernachlässigenden Treiber finden keine Berücksichtigung, da diese in der Stärke der Auswirkung gering sind.

Im Mittelpunkt der weiteren Analyse stehen die Indikatoren, die sowohl in der Stärke der Auswirkung wie auch im Grad der Unsicherheit in beiden Punkten mindestens im Mittelfeld oder höher eingruppiert wurden.Diese werden als „Drivers of Change“ bezeichnet. Sinnvoll ist es, diese in einer Tabelle darzustellen und auf einer Skala mit definierte Endpunkten zu gewichten.

Im Rahmen einer kleinen Gruppenarbeit wurde während der Vorlesung eine Szenarioanalyse für den Mobilfunkmarkt erstellt. Die erstellte Präsentation mit den ausgewählten Indikatoren, der Impact-Uncertainty-Matrix und der definierten Endpunkte für die ausgewählten „Driver of Change“ stelle ich hier zur Verfügung.

Auf dieser Basis lässt sich ein mögliches Szenario beschreiben und darstellen und kann als Hilfestellung für zukünftige Strategieentscheidungen im Unternehmen herangezogen werden.

Die genannen Erläuterungen stellen eine nur sehr allgemein und knapp gehaltene Darstellung zur Durchführung einer Szenarioanalyse und deren Einsatzzweck dar. Wie bereits Eingangs erläutert stellt eine Szenarioanalyse einen zeitaufwendigen Prozess dar, der versucht eine mögliche Zukunft aufzuzeigen. Die Zukunft lässt sich damit sicherlich nicht exakt abbilden, aber evtl. lassen sich Annährungen treffen.

 

Vortragsreihe Vertiefung BWL II

Am heutigen Tag fand, im Rahmen der Veranstaltung „Vertiefung BWL II“, eine Vortragsreihe am Campus St. Augustin statt. Dabei wurden zwei sehr Interessante Vorträge gehalten.

Der erste Vortrag wurde von Herrn Asma , von KPMG gehalten. Im Vortrag ging es um drei Kernbereiche, Cloud Computing, Social Networks & Mobile Devices. Zunächst erläuterte Herr Asma die Chancen die sich durch die neuen Technologien ergeben, welche Innovationsmöglichkeiten damit einhergehen und das die Ansätze im Zusammenhang zu betrachten sind. Unternehmen sind in Zukunft stark gefordert, diese Aspekte zu berücksichtigen um für Ihre Mitarbeiter als attraktive Unternehmen zu gelten und eine gewisse Innovationskraft zu ermöglichen.

Zu Cloud Computing sagte Herr Asma kurz und prägnant „Alter Wein in neuen Schläuchen“. In diesem Bereich ging er darauf ein, dass der Begriff „Cloud“ mittlerweile mehr ein Marketingbegriff geworden ist, obwohl die dahinter stehende Technik nicht neu ist. Allerdings gibt es eine Definition des National Institut of Standards and Technology (NIST) zum Thema Cloud.

Zum Thema Facebook sagte er, dass damit beispielsweise eine Single Sign On Lösung über das Internet ermöglicht wird. Immer mehr Webseiten bieten einen Facebook Login an und verzichten darauf, dass der User einen eigenen Account anlegt. Für den User wird die Nutzung von Diensten wesentlich vereinfacht, da er sich nicht mehr mehrere Usernamen und Passwörter merken muss, sondern seinen Facebook-Account zur Authentifizierung nutzen kann. Damit schafft Facebook etwas, was die gesamte Software Industrie, in diesem Bereich, in den letzten Jahren nicht geschafft hat.

Der komplette Vortrag wurde von Herr Asma bereits Online zur Verfügung gestellt und ist hier zu finden. Herr Asma betreibt selbst einen Blog zu den genannten Themen -> IT Advisory

Im zweiten Vortrag ging es um die zukünftigen Entwicklungen im IT-Bereich bis 2032. Definitiv hoch spannend und sehr Interessant. Der Vortrag wurde von Herrn Michael von Uechtritz und Steinkirch von der Detecon gehalten.

Die Detecon hat eine kleine Projektgruppe damit beauftragt, die IT Entwicklungen bis 2032 zusammen zu tragen und wissenschaftlich zu betrachten. Viele Vorstellungen die genannt wurden, sind bereits entwickelt, doch dauert es noch einige Zeit, bis diese sich am Markt etablieren (Beispiel Kontaktloses Zahlen).

In seinem Vortrag stellte Herr von Uechtritz und Steinkirch zukünftige Märkte und Geschäftsmodelle vor, zeigte Beispiele welche Geschäftsmodelle sich gerade etablieren und wie schnell es durch die neuen Technologien möglich ist, mit geringen Startkapital ein Unternehmen für spezielle Anwendungen zu gründen.

Allerdings führt diese Entwicklungsspirale zu immer schnelleren Anforderungen und kurzzeitigen, extremen Schwankungen, auf denen die Unternehmen flexibel reagieren müssen. Um diesen Anforderungen und der ständigen Marktdynamik begegnen zu können, benötigen Unternehmen eine qualitativ hochwertige Risikoeinschätzung. In diesem Bereich gibt es allerdings noch enormes Potential.

Die Bandbreite der Themen war sehr groß, daher verweise ich an dieser Stelle auf die Präsentation. Zu dem Thema hat die Detecon ein Buch herausgegeben, welches über die Seiten kostenfrei angefordert werden kann.

An dieser Stelle vielen Dank an Professor Wamser für die Interessanten Themen.